1982 gründet der 1953 in Lauingen an der Donau geborene Lyriker und Graphiker Roland Schmid unter dem Künstlernamen Roland Steffan-Paleski in Landshut/Nbb den Zwischenbereiche-Verlag für die gleichnamige Zeitschrift für Poesie und Kunst.

In drei Jahrgängen erscheinen sieben Hefte mit 42 bis 72 Seiten pro Ausgabe.

Die 1. Ausgabe erscheint mit einer Auflage von 800 Ex. im Mai 1982, die 7. Ausgabe im Juli 1984 (Doppelheft, Auflage 3000 Ex.).

Trotz des Auflagen- und Abonnenten-Erfolgs der Zeitschrift sah sich Roland Steffan-Paleski gezwungen, Ende 1984 die Zeitschrift aus finanziellen Gründen einzustellen und siedelte nach Berlin um.

Er arbeitete dort 11 Jahre als Hotelfachmann unter dem nun geänderten Namen Roland Schmid-Paleski.

Bei ehrenamtlicher Tätigkeit lernte er 1999 in der Berliner Aids-Hilfe Wolfgang Ikert kennen, wo sie bis 2002 gemeinsam für das Ausstellungsteam verantwortlich waren.

Erstes Projekt: Ideengeber und Organisatoren der Ausstellung "Ehrenamt hat Gesicht" für die Berliner Aids-Hilfe.
Zu 14 Einzel- und Gruppenausstellungen an denen u. a. Künstler wie Georg Weisse, Piotr Mariusz Urbaniak, Rita Kuhnhenn, Raymond Angeles sowie die Malgruppe des Café PositHiv, die "Rosa Reiter", die Fotogruppe "MannSbilder" und die Gruppe "Kunstgriff" ausstellten, kamen über 2500 Gäste in den Genuß nicht nur außergewöhnlicher Bilder, sondern auch musikalischer Leckerbissen von Musikern wie: Eva Rötke, Harfe; Trio Neuklang; Boris Rosenberg und seine Klezmers um nur einige zu erwähnen.


Zahlreichen Einzelausstellungen 2002 - 2003 in Berlin folgen die ersten Lesungen des Lyrik-Programms "Unterwegs" mit Musik von Gersom Herold. Weitere Vortragende waren Wolfgang Ikert und Norbert Herrscher.

Wiedergründung des Verlags am 15.06.2003 durch Wolfgang Ikert.

Eine Zusammenstellung Gedichte von Roland Schmid-Paleski aus 25 Jahren erschien im Juli 2003 als Buch "Ein Falterleben lang" im Zwischenbereiche Verlag.

März 2007 erschien das erste Foto-Lyrik-Buch mit dem Titel
"...dazwischen Berlin"
60 Photographien von Wolfgang Ikert mit Texten von Roland Schmid-Paleski und zum ersten Mal von René Gummelt.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Druckhaus Berlin-Mitte konnten wir die beiden Bücher auf der Leipziger Buchmesse 2007 vorstellen.




Im Jahr 2008 bekamen wir von Holger Doetsch ein Manuskript, dass uns sehr interessierte. Nach kurzer Zeit waren wir uns einig: das machen wir. Wir hatten das große Glück Piotr Mariusz Urbaniak zu kennen. Er sagte, nach dem wir bei ihm anfragten zu, die Illustrationen zu übernehmen. 

ELYSANDER


von Piotr Mariusz Urbaniak



Claudia Jakobs

„Manuel – der Junge, der die Sonne weckte“ ist das Erstlingswerk von Claudia Jakobs.

Darin zeigt sie eigene Illustrationen in Aquarell, sowie  Arbeiten ihrer Malschüler der Altersklasse 6 bis 9 Jahre. 

In einem besonders heißen Sommer leiden die Menschen unter der großen Hitze. Sie schimpfen auf die Sonne und so manch einer verflucht sie. Eines Tages hat die Sonne genug davon – sie geht einfach nicht mehr auf.

Angst vor dem Unerklärlichen macht sich bedrohlich breit. Da hat Manuel eine Idee.


 



Karlas Kater



2010 bekamen wir ein Manuskript von Axel Barner. Reiseminiaturen. Axel erzählte uns von seinen vielen Reisen und die Geschichten, die dabei entstanden. Für die Illustrationen konnten wir Annette Beisenherz gewinnen. Daraus wurde "Umwege nach Moabit".

Volubilis

Annette Beisenherz



Bengt Birck

 

Wir haben das Jahr 2012. Unser Freund Bengt Birck, der in Ungarn lebt, schickte uns ein Manuskript mit Gedichten und dazu gehörigen Zeichnungen. Die beiden Verleger machten sich auf nach Homokbödöge in Ungarn um den Künstlerfreund zu besuchen. 

Es kam ein Buch dabei heraus. "Kubus träumt sich seine Welt". Ein Schmunzelbuch für die Großen.

Kubus




Hans Jörg Mettler
Hans Jörg Mettler

In der zweiten Jahreshälfte bot uns Hans Jörg Mettler aus der Schweiz ein schmales Manuskkript an. Wichtiges Thema: Sterbehilfe. Er hatte die letzten Tage mit seiner Mutter aufgeschrieben....

Im Fernsehen gab es über dieses Thema im November 2012 einige Sendungen. Dies veranlasste uns, dieses kleine Buch zu machen.

Würdevoll selbst bestimmt

Die letzten Tage mit meiner Mutter


Patrick hängt die Bilder auf.
Patrick hängt die Bilder auf.

Im November 2012 lud uns Herr Mettler zu einem offenen Tag ins Kreativhaus in die Babelsberger Strasse ein. Dort lernten wir in seinem Atelier den Maler Patrick Kaufmann kennen. Es entwickelte sich eine Freundschaft. Er besuchte uns und legte uns seine Gedichte vor. Am 23. März 2013 veranstalteten wir dann einen Salon, in dessen Mittelpunkt Patrick stand. Er zeigte Radierungen und wir lasen seine Gedichte.

Im November 2008 lernte Wolfgang Ikert bei einem Dreh für ein Videoprojekt der Künstlerin Anna Anders den Schauspieler und Regisseur Krikor A. Melikyan kennen. Wolfgang erinnerte sich, in frühen Jahren Krikor im Theater und im Fernsehen gesehen zu haben.  2012 trafen wir Krikor A. Melikyan wieder. Es war im Museumsdorf Glashütte bei Baruth, wo wir uns an der Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen beteiligten. Wolfgang kaufte am Stand vom Verlag "Das Arsenal" ein kleines Buch von Krikor mit sehr schönen Geschichten. Wir frischten unsere Bekanntschaft auf. Es keimte die Idee, mit Krikors Gedichten ein Buch zu machen. Nach einigem hin und her wuchs diese Idee zu einem Buch mit drei Autoren und Wolfgang sollte Fotos dazu machen. Kurz und gut, es wurde nicht mehr 2013. Im Februar 2014 erschien nun unser aktuelles Buch "Blicke", Autoren sind Krikor Arakel Melikyan, Patrick Kaufmann und Roland Schmid-Paleski, mit Fotobearbeitungen von Wolfgang Ikert.


Foto: Martin Trumpa
Foto: Martin Trumpa

Irgendwann im Jahr 2013 gab uns Axel Barner ein Manuskript mit dem Titel „Der Weg nach Timbuktu“. Wir prüften es und überlegten, ob wir das Buch
veröffentlichen sollen. Ein „Krimi“ im Zwischenbereiche Verlag??? Axel war mit seiner Frau wieder in Äthiopien. In der Zwischenzeit entwickelte sich die Idee zum Buch „Blicke“. Wie soll es aussehen, wer soll die Illustrationen liefern, ordnen wir die Beiträge nach Themen oder…….
Die Zeit verging und „Timbuktu“ musste warten.
Aus Äthiopien kam ab und zu eine Mail mit der Frage: Wie weit seid ihr mit dem Buch?
Wir hatten aber mittlerweile schon viel Arbeit in „Timbuktu“ gesteckt und konnten wieder Annette Beisenherz für die Illustrationen gewinnen, die schon Axels Buch „Umwege nach Moabit“ meisterhaft in Szene  gesetzt hatte. Dann wurde über das Finanzielle gesprochen und am 31. Oktober 2014 bekam die Druckerei die Datei und „Der Weg nach Timbuktu“ ging in Druck und wir konnten das Buch noch vor Weihnachten 2014 herausbringen.

Annette Beisenherz


Buchvorstellung bei Bücher Brenner in Dillingen vor zehn Jahren (26. Juni 2007)